Ab in die Windy City

Da wir die Fähre auf die Südinsel schon gebucht hatten mussten wir überlegen, was wir mit dem, durch unsere Planänderung gewonnen Tag, machen. Wir haben uns recht schnell dazu entschieden diesen in Wellington zu verbringen.
Auf der Fahrt von Napier nach Wellington gab es leider keine richtigen highlights und auch der Strand in Paraparaumu wurde zwar des öfteren mal erwähnt, war aber nicht so schön wie erwartet.
In Wellington angekommen mussten wir schnell feststellen, dass die Stadt ihren Spitznamen “windy city” nicht zu unrecht trägt. Erst durch die richtige Ausrichtung zum Wind haben wir es so hinbekommen, dass wir in unserem Camper nicht mehr viel vom Stürmischen Wind draußen mitbekommen haben.

Nachdem wir nun 2 Tage in der Hauptstadt Neuseelands verbracht haben, haben wir einige Unterschiede zu anderen Hauptstädten festgestellt. Zum einen ist die Stadt sehr klein und man kann alles gut zu Fuß erreichen ohne sich die Hacken wund zu laufen. Auch im Vergleich zu Auckland wirkt es mehr wie ein beschauliches kleines Städtchen in einer grünen Hügellandschaft. Zum anderen gibt es hier kein richtiges “Verkehrschaos” und auch die Fußgängerzonen sind zwar gut besucht, aber dennoch nicht überfüllt.
Da unser Campingplatz etwas außerhalb der Stadt liegt (Lower Hutt), sind wir zwar auf dem Bus angewiesen, was aber überhaupt kein Problem ist. Nach einer rund 30 minütigen Fahrt ging es einmal quer durch die Stadt und an der Waterfront entlang ins Museum of New Zealand, Te Papa Tongarewa. Hier gibt es, neben diverser anderer Ausstellungen, zur Zeit einen Bereich über die Schlacht von Gallipoli -auf der gleichnamigen türkischen Halbinsel- während des Ersten Weltkriegs. Einen der größten Konflikte, in den die beiden britischen Kolonien Australien und Neuseeland je verwickelt waren. Beide Kämpften zusammen als ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) in einer der blutigsten und brutalsten Schlachten im Ersten Weltkrieg.
Eine ziemlich eindrucksvolle Ausstellung, aus der wir hoffentlich die Richtigen Lehren ziehen.

Der Letzte Tag auf der Nordinsel war noch einmal zum genießen. Das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt und trotz strahlendem Sonnenschein hat es uns als erstes in den Untergrund, genauer gesagt auf den Underground Market, gezogen. Einem urigen Markt in einer Tiefgarage, auf dem es viele einzigartige, handgefertigte Gegenstände zu kaufen und natürlich zum angucken gibt.
Die Waterfront direkt vor dem Markt hat uns, wie schon gestern, zu einer kleine Pause für unser Frühstück verführt. Nachdem wir ein bisschen Sonne getankt, die Aussicht und das Meer genossen haben ging es mit der cable car hoch zum botanischen garten. Ein Spaziergang durch diesen sollte unseren Zwischenstop in Wellington abrunden bevor wir morgen die Nordinsel verlassen und es auf die Fähre zur, angeblich noch schöneren, Südinsel geht.

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