Der Neuseeländische Hwy 1

Was in den USA der Hwy 1 ist, war für uns hier der Hwy 6, die Straße entlang der Westküste (in unserem Fall vom Westport bis nach Haast).
Eine abwechslungsreiche, aber scheinbar auch raue Gegend. Bis auf die starken Wellen, die auf die Brandung der Tasmanischen See treffen, und etwas Regen können wir davon allerdings wenig bestätigen. Aber wenn Unwetter heran eilenden und gegen die steil aufragende Westflanke der Southern Alps prallen soll es hier ziemlich ungemütlich werden. Daher leben an der zugleich unwirtschaftlichen Westküste gerade mal 1% der Neuseeländer, die auch noch als recht eigenwilliges Folk (coaster) beschrieben werden.
Nach einem Besuch bei der nördlichsten Robbenkolonie -in Cape Foulwind- war der erste Tag für uns ein Schönwetterflug, vorbei an den Pancake Rocks, bis nach Hokitika.

Die Weiterfahrt, mit einem zwischenstop in Ross und vorbei am Franz Josef & Fox Glacier zeigte sich da schon von einer etwas anderen Seite. Bei Regen und tief hängenden Wolken waren nur kurze Ausflüge durch die Goldgräberstadt Ross und zum Gletschereis des Franz Josef Glaciers möglich. Leider war das Gletschereis nicht besonders beeindruckend, ist halt Eis auf einem Berg, aber für die Wasserfälle, die auf dem Weg überall zu sehen waren (für irgendwas muss der Regen ja auch gut sein), hat es sich dann doch gelohnt.

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