Death Valley

Bevor wir unseren Urlaub in Las Vegas ausklingen lassen ging es heute zum letzten mal auf eine Längere Autofahrt. Eine Tour die ich jedem empfehlen würde, der sich an der Westküste rumtreibt. Eine Fahrt auf 85.5 Meter unter dem Meeresspiegel durch einer der heißesten Gegenden Amerikas, Death Valley.

Um nicht zur heißesten Tageszeit durch das Tal zu fahren haben wir uns morgens schon um 8 Uhr von Las Vegas aus auf den weg gemacht. Im National Park angekommen sind wir das erste mal ausgestiegen und haben sofort gemerkt wie warm es hier ist.
Neben einem Kojoten, der mitten auf der Straße herum lief und uns beobachtet hat, haben wir uns natürlich auch die “Badwater Basin”, den tiefsten Punkt der USA angeguckt. Vom dortigen Aussichtspunkt aus kann man auch ein paar Meter über den ausgetrockneten “Lake Manly” gehen, was zu einer ziemlich heißen Angelegenheit wird.
Die richtig interessante Erfahrung kam dann aber erst als wir wieder im Auto saßen. Schon nach kurzer Zeit waren wir nass geschwitzt, obwohl man im klimatisierten Auto saß. Durch die enorme Hitze verdunstet der Schweiß einfach direkt auf der Haut, was uns zwar bewusst war, dass ganze zu erleben war dann aber doch noch deutlich beeindruckender.
Nach ein paar weiteren kleinen Wanderwegen war die Höchsttemperatur von 46°C erreicht und wir waren zum Glück fast am Ende unserer Tour. Den einzigen Aussichtspunkt den wir definitiv noch mit nehmen wollten war “Dante’s View”, ein Aussichtspunkt auf 1.669 Meter höhe, von dem aus man einen schönen Überblick über das Death Valley hat. Durch die höhe lässt es sich hier auch deutlich besser aushalten, obwohl es bei uns immer noch um die 35°C waren.

Bevor es wieder in unser Hotel nach Las Vegas ging, haben wir noch einen kleinen Abstecher zum “Hoover Dam” gemacht. Der Damm staut den Colorado River, der hier die Grenze zwischen Arizona und Nevada bildet, zum Lake Mead, dem größten Stausee der USA, auf.
Das Wasser des Stausees dient Hauptsächlich der Kontrollierten Wasserabgabe in Arizona, Nevada und Kalifornien wird aber gleichzeitig auch zur Stromerzeugung genutzt.

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