Seattle

Nachdem wir gestern einen ewig langen Tag mit Flug, Mietwagen abholen, Hotel check-in und diversen Kleinigkeiten wie einkaufen verbracht haben, konnten wir heute endlich unseren ersten “richtigen” Urlaubstag in Seattle verbringen.

Da die lokale Uhrzeit noch nicht ganz drin war, sind wir erwartungskonform morgens schon früh wach geworden und haben uns dementsprechend früh auf den Weg nach Seattle downtown gemacht. Von unserem Hotel, was etwas auserhalb liegt, mussten wir zunächst zum Bahnhof fahren, von dem es dann per Zug weiter nach Seattle ging. In Seattle angekommen haben wir wohl als erstes die Schäbigsten Ecken gesehen und nur gedacht “man ist die Stadt hässlich”. Zum Glück hat es nicht lange gedauert bis wir am Hafen auf dem “public market” angekommen sind. Hier gab es von Obst über Kuscheltiere bis hin zum Schmuck alles mögliche an Kleinkram was man so an Touristen Verkaufen kann. Auf unserem weiteren Weg Richtung Space Needle mussten wir dann leider feststellen, dass es doch noch ein paar weitere heruntergekommene Gegenden hier gibt. Zwar wurde es nach und nach besser, aber so richtig schön war es immer noch nicht. Besser wurde es erst, als wir an der Space Needle angekommen sind. Ab hier hatten wir nicht nur richtig Glück mit dem Wetter (eigentlich war den ganzen Tag bewölkt vorhergesagt), sondern auch die Umgebung wurde schlagartig schöner. Leider war ein großer Teil des Seattle Centers wegen einer Veranstaltung abgesperrt, weshalb wir uns nicht so wahnsinnig viel dort angucken konnten. Dafür wurden wir fast durchgehend von Live Musik begleitet, was das ganze schon wieder etwas entschädigt hat.

Bei schönstem Wetter konnten wir im Anschluss gemütlich am “olympic sculpture park” und den Pieren entlang Schlendern, von denen man einen schönen Blick auf das Wasser und den Hafen hat. Nachdem wir noch eine paar weitere Stunden durch die Innenstadt spaziert sind, war unser Tagesbedarf an Laufstrecke auch erschöpft und wir haben uns langsam wieder auf den Rückweg gemacht.

Im Hotel angekommen haben wir versucht nicht direkt zu schlafen um in den Rhythmus rein zu kommen, was auch mehr oder weniger gut geklappt hat.

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